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07. April 2025 — Ramzi Chamat

Immobilienpreisanstieg in der Schweiz: +4 % für 2025 erwartet

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Der Schweizer Immobilienmarkt entwickelt sich rasant, getrieben von bedeutenden strukturellen und konjunkturellen Trends. Vor dem Hintergrund einer anhaltenden Knappheit, demografischer Veränderungen und zunehmenden ökologischen Anforderungen ermöglicht die Analyse der Aussichten für 2025, die neuen Dynamiken des Sektors zu antizipieren. OAKS GROUP SA, ein engagierter Akteur in der nachhaltigen Immobilienentwicklung in Genf, verfolgt diese Entwicklungen genau, um Projekte anzubieten, die den Marktbedürfnissen entsprechen.

I. Erwarteter Preisanstieg in einem angespannten Marktumfeld

Laut dem jüngsten UBS Real Estate Focus 2025, veröffentlicht am 3. April 2025, dürften die Preise für Einfamilienhäuser in der Schweiz im Jahr 2025 im Durchschnitt um 4 % steigen. Im Vergleich dazu wird bei Stockwerkeigentum mit einem Anstieg von 3 % gerechnet. Dieser Trend lässt sich hauptsächlich erklären durch:

  • Eine anhaltende Wohnraumknappheit auf nationaler Ebene;

  • Historisch niedrige Zinssätze;

  • Komplexe demografische Dynamiken, die die Wohnhypermobilität bremsen.

II. Demografischer Wandel: Ein Faktor, der die Wohnhypermobilität bremst

Die Alterung der Schweizer Bevölkerung stellt eine große Herausforderung für den Immobilienmarkt dar. Bis 2045 wird die Zahl der Menschen im Alter von 65 Jahren und älter laut UBS um 740 000 steigen. Entgegen einiger Erwartungen führt dieses Phänomen nicht zur Freisetzung von Wohnraum, da Senioren sich mehrheitlich dafür entscheiden, in ihrem derzeitigen Zuhause wohnen zu bleiben. Dieses Verhalten verstärkt die Knappheit der zum Verkauf stehenden Objekte, insbesondere in beliebten städtischen Gebieten wie Genf.

III. Zunehmend unbezahlbare Mieten in städtischen Zentren

Die geringe Mobilität der Mieter schafft eine wachsende Kluft zwischen bestehenden Mieten und den für neue Mietverträge geforderten Preisen. In Genf können die Mieten eines neuen Vertrags bis zu doppelt so hoch sein wie bei Mietern, die seit mehr als zehn Jahren dort wohnen. Dieses Phänomen, das als „Umzugsstrafe“ bezeichnet wird, schreckt von Wohnungswechseln ab, lässt den Mietmarkt erstarren und verschärft die Knappheit.

IV. Erwartete Erholung im Wohnungsbau ab 2026

Obwohl die Baugesuche zwischen 2023 und 2024 zugenommen haben, sind die Baugenehmigungen nicht im gleichen Maße gefolgt, was die Erneuerung des Immobilienbestands bremst. UBS prognostiziert eine Erholung des Wohnungsbaus ab 2026, jedoch wird die Leerwohnungsziffer im Jahr 2025 weiter sinken und von 1,6 % auf 1,4 % fallen. Ein Marktgleichgewicht ist erst ab 2027 absehbar.

V. Anhaltende Attraktivität von Wohneigentum trotz finanzieller Hürden

Seit 2024 ist Wohneigentum aufgrund sinkender Zinssätze wieder vorteilhafter als Mieten. Jedoch schränken die strengen Kreditvergabebedingungen den Zugang zu Eigentum ein, insbesondere für junge Haushalte. Der Anteil der Eigentümer unter 65 Jahren ist zwischen 2011 und 2022 zurückgegangen. Dennoch könnte die Aussicht auf eine Rückkehr zu Negativzinsen die Nachfrage nach Wohneigentum, insbesondere bei Einfamilienhäusern, weiterhin stützen.

VI. Erhöhte Anforderungen an die Energieeffizienz im Gebäudepark

Bis 2030 werden laut UBS nur 50 % der Heizsysteme in der Schweiz als nachhaltig gelten. Kantone wie Freiburg, Basel-Stadt oder Obwalden weisen höhere energetische Sanierungsraten auf, im Gegensatz zu Genf, Waadt oder Neuenburg. Energetische Sanierungen sind bei Einfamilienhäusern leichter rentabel, während sie in Mehrfamilienhäusern finanzielle und technische Herausforderungen darstellen, es sei denn, es handelt sich um umfassende Sanierungen.

VII. Homeoffice und der Wandel des Büroflächenmarktes

Die Verbreitung von Homeoffice wirkt sich weiterhin auf den Büromarkt aus. Die Angebotsrate stieg laut UBS von 4 % im Jahr 2019 auf heute 5 %. Diese Entwicklung veranlasst Unternehmen dazu, ihre gemieteten Flächen zu reduzieren, was zu einer Stagnation der Mieten in diesem Segment führt. Dieses Phänomen könnte die Nutzungen und Erwartungen an Büroflächen nachhaltig verändern.

Fazit: Ein Markt im Wandel, Chancen, die es zu ergreifen gilt

Der Schweizer Immobilienmarkt, insbesondere der in Genf, erlebt strukturelle Spannungen aufgrund der Demografie, der Wohnraumknappheit und der Anforderungen an die Nachhaltigkeit. Angesichts dieser Komplexität setzt sich OAKS GROUP SA dafür ein, nachhaltige, hochwertige und auf die Bedürfnisse der Haushalte von heute und morgen zugeschnittene Immobilienprojekte zu entwickeln. In einem Umfeld stetig steigender Preise sind lokale Expertise und eine langfristige Vision wesentliche Trümpfe, um eine Immobilieninvestition abzusichern.

FAQ – Anstieg der Immobilienpreise in der Schweiz 2025

1. Warum steigen die Preise für Einfamilienhäuser im Jahr 2025?

Aufgrund der Wohnraumknappheit, niedriger Zinssätze und der geringen Wohnhypermobilität werden die Preise gestützt.

2. Hat Homeoffice Auswirkungen auf den Wohnmarkt?

Indirekt, ja. Es beeinflusst die Nachfrage in den Vororten der Stadtzentren und mindert gleichzeitig den Druck auf Büros.

3. Bleibt eine Immobilieninvestition in Genf attraktiv?

Absolut. Trotz der Einschränkungen machen die Knappheit an Bauland und die Stabilität des Marktes Genf für Investoren attraktiv.

4. Welche Kantone sind bei nachhaltigem Heizen am weitesten fortgeschritten?

Freiburg, Basel-Stadt und Obwalden sind laut UBS führend.

5. Wie positioniert sich OAKS GROUP SA in diesem Kontext?

OAKS GROUP SA entwickelt Projekte im Einklang mit ökologischen und demografischen Herausforderungen und legt dabei den Schwerpunkt auf Innovation und Qualität.

Quelle: UBS Switzerland AG

Ramzi Chamat

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